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Vitaly Friedman's Notebook: SaarBloggerCon v4: Blogging

SaarBloggerCon v4: Blogging
  » Aug 4, 02:53 PM

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Was bedeutet eigentlilch “Blogging”? Schreibt man, um gelesen zu werden oder eher um seine Gedanken auf das Papier zu bringen und der eigenen Imagination freien Lauf zu lassen? Und warum wird in Deutschland deutlich weniger gebloggt als dies z. B. in Frankreich der Fall ist?

Diese und viele anderen Fragen haben die wenigen saarländischen Blogger (Andreas, Jan, Marcus, Thomas und Kari) auf der SaarBloggerCon v4 zu beantworten versucht. Denn am 2. August hieß es wieder first tuesday: am ersten Dienstag des Monats um 19.30 Uhr in UboRoi dabei sein.

Da auch ich an der “Konferenz” der saarländischen Blogger-Community teilnehmen durfte, habe ich diese Gelegenheit benutzt, um ein paar Eindrücke zu sammeln.

Was mich persönlich sehr gewundert hat, ist es, wie ganz unterschiedliche Menschen, die völlig verschiedene Interessen und Tätigkeiten haben, sich dem Phänomen “Blogging” von ganz verschiedenen Seiten angenährt haben. Daraus resultiert aber auch die Tatsache, dass verschiedene Blogger ganz verschiedene Vorstellungen vom “Blog” (allgemein und speziell genommen) haben. War das für mich eine Art Notizbuch, um neue Ideen “irgendwo” abzulagern, so wird dieses von anderen als ein persönliches Tagebuch oder als ein “Journal” verstanden – d.h. eine “Online-Zeitung”, die sich mit aktuellen politischen und ökologischen Themen auseinandersetzt und somit die aktuelle gesellschaftliche Lage unter eine kritische Lupe nimmt.

Ehrlich gesagt, war ich früher der Meinung, dass das Blogging an sich ein ziemlich… “spezifisches” Internet-Phänomen ist, was vor allem ein privates, vielleicht zu privates Charakter trägt und somit für seriöse Online-Projekte so gut wie unbrauchbar ist. Leider (oder zum Glück) muss ich nun zugeben, dass ich mich geirrt habe.

Überraschend für mich war die Tatsache, dass Blogs im Laufe der letzten… ja, Jahre immer öfter bei den Internet-Präsenzen kleiner und mittlerer Unternehmen eingesetzt wurden. Doch dies war noch lange nicht alles. Als aber das GoogleBlog entstanden ist, war mir klar geworden, dass Blogs eine Zukunft haben, wobei ihr Einsatz in Business zu der Entstehung einer beispiellosen Beziehung zwischen Unternehmer und Kunde führen kann.

Und nun – nach der SaarBloggerCon v4 habe ich feststellen müssen, dass Blogs auch mehr – deutlich mehr – sein können. Sowohl für diejenigen, die bloggen und gebloggt weden, als auch für diejenigen, die diese Blogs lesen. Heute ist Blog kein Tagebuch mehr, kein “Diary”, welches das Private in den Vordergrund stellt. Heutzutage ist es zu einem beinahe notwendigem Plattform für jedes solides Unternehmen geworden, zu einem Werkzeug, das bei einem vernünftigem Einsatz zu enormen Erfolgen führen kann. Dabei ist es egal, ob es sich um eine Online-Zeitung oder Webentwicklung geht. Mal sehen, wozu sich dieses Phänomen der Neuzeit in den nächsten Jahren entwickeln wird.

  » Saarblogger, Thoughts @ Aug 4, 02:53 PM

  

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